Klaus Kunze: Jurist, Heimatforscher und Wortführer der Neuen Rechten
Wenn man sich mit Klaus Kunze beschäftigt, merkt man schnell: Dieser Mann lässt sich nicht in eine einzige Schublade stecken. Da ist auf der einen Seite der nüchterne Rechtsanwalt aus der niedersächsischen Kleinstadt Uslar, auf der anderen der akribische Familienforscher, der sich seit Jahrzehnten durch verstaubte Kirchenbücher arbeitet. Und dann gibt es noch den politischen Publizisten, dessen Texte regelmäßig für hitzige Debatten sorgen und der von vielen als zentrale Figur der sogenannten Neuen Rechten gehandelt wird. Wer Kunze verstehen will, muss all diese Facetten zusammendenken, denn sie hängen enger miteinander zusammen, als man auf den ersten Blick vermuten würde. In diesem Artikel schauen wir uns die unterschiedlichen Seiten seines Wirkens an, ordnen sie ein und versuchen dabei, weder zu verharmlosen noch vorschnell zu urteilen.
Wer ist Klaus Kunze überhaupt?
Klaus Kunze wurde am 29. Dezember 1953 im kleinen Ort Bahrendorf bei Magdeburg geboren, also auf dem Gebiet der späteren DDR. Aufgewachsen und geprägt wurde er allerdings im Rheinland, was für seinen weiteren Lebensweg durchaus eine Rolle spielen sollte. Heute ist er vor allem als deutscher Jurist, Autor, Genealoge und Heimatforscher bekannt. In der Öffentlichkeit hat er sich über die Jahre einen Namen gemacht, der polarisiert: Für die einen ist er ein konservativer Denker und unbequemer Mahner, für die anderen ein Protagonist eines politischen Spektrums, das von Verfassungsschützern und Wissenschaftlern kritisch beobachtet wird. Privat ist Kunze Vater von sechs Kindern und mehrfacher Großvater, ein Detail, das er selbst gerne erwähnt und das gut zu seinem Selbstbild als bodenständiger Familienmensch passt.
Herkunft und früher Werdegang
Seine Schulzeit verbrachte Kunze in Köln, wo er 1972 am Hölderlin-Gymnasium das Abitur ablegte. Schon damals zeigte sich offenbar eine Neigung zum Schreiben und zum Sammeln, denn bereits in den Jahren 1970 und 1971 gab er als junger Mann ein eigenes Science-Fiction-Fanmagazin heraus. Das mag heute wie eine kuriose Fußnote wirken, aber es zeigt einen Charakterzug, der sich durch sein ganzes Leben zieht: Kunze ist jemand, der Dinge nicht nur konsumiert, sondern selbst gestaltet, der Texte verfasst, Verlage gründet und Netzwerke aufbaut. Diese Lust am eigenen Publizieren wird später, ob im juristischen, politischen oder genealogischen Bereich, immer wieder zum roten Faden seines Schaffens. Wer also verstehen will, warum Kunze später so produktiv wurde, findet hier schon einen ersten Hinweis.
Vom Polizisten zum Juristen
Bemerkenswert ist, dass Kunze seine berufliche Laufbahn nicht etwa an der Universität, sondern bei der Polizei begann. Nach dem Abitur trat er in den Polizeidienst ein und war zuletzt 1975 als Hauptwachtmeister im Polizeipräsidium Köln tätig. Parallel dazu hatte er bereits 1974 begonnen, an der Universität zu Köln Rechtswissenschaften zu studieren, betrieb also Job und Studium eine Zeit lang gleichzeitig. Ab 1976 wurde er als Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung gefördert, was zeigt, dass er damals durchaus im bürgerlich-konservativen Mainstream verankert war. Sein Studium schloss er konsequent ab: 1979 legte er die erste juristische Staatsprüfung ab, 1981 folgte die zweite. Dieser Weg vom uniformierten Ordnungshüter zum studierten Juristen ist nicht alltäglich und verleiht seiner späteren Tätigkeit als Strafverteidiger eine gewisse zusätzliche Perspektive, kennt er doch beide Seiten des Rechtssystems aus eigener Anschauung.
Studentenpolitik und Burschenschaft
Während seiner Studienzeit war Kunze politisch alles andere als untätig. Er wurde 1974 Mitglied der Kölner Burschenschaft Germania und engagierte sich im hochschulpolitischen Ausschuss der Deutschen Burschenschaft. 1977 gehörte er zu den Mitbegründern des konservativen Rings Freiheitlicher Studenten, einer Studentenvereinigung, die sich klar rechts der Mitte positionierte. In dieser Zeit war er außerdem Korrespondent der Zeitschrift „student“, die je nach Sichtweise als rechtskonservativ oder als deutlich weiter rechts stehend beschrieben wurde und einem der CSU sowie der Deutschen Burschenschaft nahestehenden Umfeld entstammte. Diese frühen Stationen sind aufschlussreich, weil sich hier bereits jenes politische Milieu abzeichnet, in dem sich Kunze auch Jahrzehnte später noch bewegen sollte. Die Studentenpolitik der späten Siebziger war für ihn gewissermaßen die Werkstatt, in der seine weltanschaulichen Grundüberzeugungen Form annahmen.
Die Anwaltskanzlei in Uslar
Nach dem Abschluss seiner Ausbildung ließ sich Kunze zunächst in Göttingen als Rechtsanwalt nieder, bevor er 1984 in die kleine südniedersächsische Stadt Uslar wechselte. Dort betreibt er seither eine selbstständige Kanzlei, die laut den gängigen Branchenverzeichnissen unter anderem in den Bereichen Haftungsrecht, Familienrecht und Presserecht tätig ist. Uslar liegt am Rande des Sollings, eingebettet in das obere Weserbergland, also fernab der großen Metropolen. Für einen Anwalt, der bundesweit Beachtung findet, ist dieser ländliche Standort durchaus ungewöhnlich, und man darf vermuten, dass die Region für Kunze nicht nur Arbeitsplatz, sondern auch Heimat im emotionalen Sinne ist. Genau dieses Gebiet wird nämlich zum Zentrum seiner heimatkundlichen und genealogischen Forschungen, sodass sich beruflicher und privater Lebensmittelpunkt hier auf interessante Weise überlagern.
Umstrittene Mandate als Strafverteidiger
Was Kunze über die regionalen Grenzen hinaus bekannt machte, waren weniger die alltäglichen Mandate als vielmehr seine Auftritte in politisch heiklen und spektakulären Verfahren. Als Strafverteidiger vertrat er unter anderem neonationalsozialistische Aktivisten, Vertreter rechter Parteien sowie einige Personen, die als Revisionisten eingestuft wurden. Daneben übernahm er aufsehenerregende Mordprozesse, etwa 2008 die Verteidigung der wegen vierfachen Mordes Angeklagten „Lydia L.“ und 2010 ein Mandat im sogenannten Jeetzel-Mordfall. Unter anderem wurde sein Name auf einer Anwaltsliste der mittlerweile verbotenen Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige geführt. Solche Mandate sind heikel, denn die Grenze zwischen der verfassungsrechtlich garantierten Verteidigung eines jeden Beschuldigten und einer ideologischen Nähe zur Mandantschaft wird in der öffentlichen Wahrnehmung schnell verwischt. Der Politikwissenschaftler Armin Pfahl-Traughber etwa sieht Kunze ausdrücklich nicht als neonazistisch an, attestiert ihm aber eine gewisse politisch-ideologische Nähe zu seinen Mandanten, was die Sache nicht eben einfacher macht.
Klaus Kunze als Publizist und Autor
Seit 1989 ist neben den Anwalt der Publizist getreten, und in diesem Feld ist Kunze außerordentlich fleißig. Er verfasst Beiträge für politische Zeitschriften, wobei vor allem seine regelmäßige Mitarbeit an der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ hervorzuheben ist, einem zentralen Organ der konservativen bis neurechten Publizistik in Deutschland. Darüber hinaus hat er zahlreiche Bücher und Essays vorgelegt, in denen er aus seiner Sicht gegen den vorherrschenden Zeitgeist anschreibt. Inhaltlich kreisen seine Texte häufig um eine Generalkritik am Liberalismus, am Globalismus und am Finanzkapitalismus, die er als Ideologien begreift, die dem von ihm beklagten gesellschaftlichen Wandel ihre geistige Grundlage liefern. Ein bekannter Titel von ihm trägt den Namen „Das ewig Weibliche im Wandel der Epochen: Von der Vormundschaft zum Genderismus“, was den thematischen Schwerpunkt seiner Schreibe gut illustriert: Es geht ihm um Geschlechterrollen, Identität, kulturelle Tradition und die seiner Ansicht nach bedrohte Substanz des freiheitlichen Rechtsstaates. Kunze versteht sich dabei als jemand, der unbequeme Wahrheiten ausspricht, während seine Kritiker in genau dieser Selbststilisierung ein typisches Muster der Neuen Rechten erkennen.
Einordnung in die „Neue Rechte“
Genau hier wird es einordnungstechnisch anspruchsvoll, und man sollte mit der nötigen Differenzierung herangehen. Klaus Kunze gilt in der wissenschaftlichen und journalistischen Beobachtung als Protagonist der Neuen Rechten, also jener intellektuell auftretenden Strömung, die sich von der plumpen Straßenmilitanz des klassischen Neonazismus abgrenzt und stattdessen auf Bücher, Zeitschriften und Diskurse setzt. Aus seiner eigenen, dezidiert konservativen Weltsicht heraus schreibt Kunze gegen das an, was er als rot-rot-grünen Zeitgeist bezeichnet, ohne dies immer ganz offen beim Namen zu nennen. Seine Anhänger würden seine Positionen vermutlich als legitimen Konservatismus verteidigen, der lediglich aus dem überdehnten Mainstream herausfalle. Demgegenüber steht die kritische Einschätzung, dass seine Haltung innerhalb der Neuen Rechten eine Position einnehme, die als rechtsextremistisch bewertet werden könne, etwa wenn ihm die Absicht einer „Überwindung des demokratischen Verfassungsstaates“ zugeschrieben wird. Diese Bewertung ist umstritten und sollte als das gekennzeichnet werden, was sie ist, nämlich eine Einordnung von außen, die Kunze selbst zurückweisen dürfte. Festzuhalten bleibt, dass er sich in einem Milieu bewegt, das demokratietheoretisch heftig diskutiert wird, und dass seine Texte genau diese Reibung suchen.
Der Heimatforscher und Genealoge
Neben all den politischen Kontroversen gibt es jedoch einen Klaus Kunze, der sich mit ganz anderer Hingabe einer stillen, geduldigen Arbeit widmet: der Heimat- und Familienforschung. Seit 1978 verfasst er Beiträge in genealogischen und heimatkundlichen Fachzeitschriften und hat sich über die Jahrzehnte zu einem ausgewiesenen Kenner der Regionalgeschichte des oberen Weserberglandes entwickelt. Sein Forschungsschwerpunkt liegt geografisch breit gestreut und umfasst neben dem Weserbergland auch Schlesien, das Rheinland, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, die Pfalz, das Saarland und sogar ostfriesische sowie elsässische Linien. Den Kern bildet die Erforschung seiner eigenen Familie, die er in den umfangreichen „Ahnenlisten der Geschwister Kunze“ dokumentiert hat, also den Ahnenreihen seiner Kinder. Diese Listen verzeichnen mehrere Hundert Familiennamen, jeweils verknüpft mit den Orten, an denen die einzelnen Linien urkundlich nachweisbar sind. Die paternale Linie Kunze führt dabei nach Klein Ellguth im schlesischen Kreis Oels zurück, während die mütterlichen Vorfahren aus ganz unterschiedlichen Regionen stammen.
Spezielle genealogische Werke
Über die eigene Familiengeschichte hinaus hat Kunze eine ganze Reihe größerer genealogischer Standardwerke vorgelegt, die für Familienforscher der Region echten Quellenwert besitzen. Besonders hervorzuheben ist das „Glasmacher-Sippenbuch Werra-Weser-Bergland“, in dem er die weit verzweigten Familien der traditionsreichen Glasmacherzunft des Gebiets aufgearbeitet hat, ein Thema, das eng mit der Wirtschaftsgeschichte des Sollings verbunden ist. Daneben erstellte er ein „Soldatenlexikon Südniedersachsen 1603 bis 1803“, das Soldaten der Region über zwei Jahrhunderte hinweg erfasst. Hinzu kommt eine beachtliche Zahl von Ortssippenbüchern für einzelne Dörfer wie Fürstenhagen, Heisebeck, Arenborn, Oedelsheim, Gieselwerder, Lippoldsberg, Bursfelde, Helmarshausen oder Uslar selbst. Solche Ortssippenbücher sind für die Genealogie Gold wert, weil sie sämtliche in den Kirchenbüchern eines Ortes verzeichneten Familien systematisch zusammenführen und so die mühsame Suche erheblich erleichtern. Diese Arbeit verlangt enorme Sorgfalt und Sitzfleisch, und in diesem Bereich genießt Kunze fachlich durchaus Anerkennung.
Der HeiKun-Verlag
Damit all diese Bücher auch erscheinen können, hat Kunze ganz im Sinne seines Selbermacher-Charakters einen eigenen Verlag gegründet: den HeiKun-Verlag. Über diesen Verlag und die dazugehörige Internetpräsenz vertreibt und veröffentlicht er sowohl seine genealogischen und heimatkundlichen Titel als auch einen Teil seiner sonstigen Schriften. Auf seinen Webseiten finden sich neben den Verlagstiteln auch Übersichtskarten der Forschungsregionen, alphabetische Familiennamen- und Ortslisten, historische Aufsätze sowie Hinweise und urheberrechtliche Tipps für andere Genealogen. Das alles ist erkennbar mit großer Akribie aufgebaut und wirkt wie das Lebenswerk eines Menschen, der seine Forschung nicht nur betreibt, sondern auch zugänglich machen und weitergeben möchte. Der HeiKun-Verlag ist damit gewissermaßen die organisatorische Klammer um den heimatforschenden Teil seiner Persönlichkeit und zeigt, wie ernst es Kunze mit dieser Leidenschaft ist.
Kritik und öffentliche Wahrnehmung
So produktiv und vielseitig Kunzes Schaffen auch sein mag, ohne Widerspruch bleibt es nicht, und das ist angesichts seiner politischen Verortung wenig überraschend. Kritiker werfen ihm vor, dass seine publizistische Tätigkeit und seine Wahl bestimmter Mandate eine ideologische Schlagseite erkennen ließen, die mit dem demokratischen Grundkonsens nur schwer vereinbar sei. Der bereits erwähnte Armin Pfahl-Traughber liefert dabei ein gutes Beispiel für eine abwägende Position: Er bescheinigt Kunze, kein Neonazi zu sein, sieht aber eine deutliche weltanschauliche Nähe zu dessen Klientel. Andere Stimmen gehen weiter und ordnen seine Schriften in einen Bereich ein, der die Grenze zum Rechtsextremismus berühre. Befürworter wiederum betonen, dass Kunze schlicht als konservativer Intellektueller agiere und dass die Unterschiede zwischen rechts, rechtsradikal und rechtsextrem in der öffentlichen Debatte allzu oft verwischt würden, eine Argumentation, die er selbst in seinen Texten vertritt. Wie man Kunze letztlich beurteilt, hängt also stark vom eigenen Standpunkt und von der Definition der verwendeten Begriffe ab, und genau diese Unschärfe macht seine Person zu einem so kontroversen Gegenstand.
Warum Klaus Kunze polarisiert
Ein Grund, warum sich an Kunze die Geister scheiden, liegt in dieser eigentümlichen Doppelnatur seines Wirkens. Auf der einen Seite steht der verdienstvolle Heimatforscher, dessen Sippenbücher und Ortschroniken vielen Hobbygenealogen handfeste Hilfe leisten und dessen Engagement für die Regionalgeschichte kaum jemand ernsthaft bestreiten wird. Auf der anderen Seite steht der politische Autor, dessen weltanschauliche Botschaften in einem Umfeld zirkulieren, das demokratisch hochsensibel beobachtet wird. Diese beiden Welten lassen sich nicht sauber trennen, denn der Begriff der „Heimat“, der seine genealogische Arbeit trägt, ist zugleich ein zentraler Kampfbegriff seiner politischen Publizistik. Genau in dieser Verschränkung von scheinbar unverfänglicher Ahnenforschung und politisch aufgeladener Ideologie liegt die eigentliche Reibungsfläche. Wer Kunze fair beurteilen will, sollte daher beide Seiten kennen und nicht die eine gegen die andere ausspielen, sondern die Spannung zwischen ihnen aushalten.
Fazit
Klaus Kunze ist eine Figur, die sich der einfachen Bewertung entzieht und gerade deshalb so spannend zu betrachten ist. Da ist der Jurist mit ungewöhnlichem Werdegang vom Polizisten zum Strafverteidiger, der über umstrittene Mandate bundesweit bekannt wurde. Da ist der unermüdliche Heimatforscher und Genealoge, der mit dem HeiKun-Verlag und seinen Sippenbüchern ein beeindruckendes Lebenswerk geschaffen hat, das in Fachkreisen durchaus geschätzt wird. Und da ist schließlich der politische Publizist, der als Protagonist der Neuen Rechten gilt und dessen Positionen je nach Perspektive als legitimer Konservatismus oder als demokratiekritisch bis rechtsextrem eingeordnet werden. Diese drei Rollen ergeben zusammen ein widersprüchliches Bild, das man weder vorschnell glattbügeln noch reflexhaft verurteilen sollte. Wer sich ein eigenes Urteil bilden möchte, kommt nicht umhin, seine Texte und sein Wirken im Kontext zu betrachten, die kritischen wissenschaftlichen Einordnungen ernst zu nehmen und zugleich die Begriffe sauber zu sortieren. Am Ende bleibt Klaus Kunze ein Beispiel dafür, wie eng kulturelle Heimatpflege und politische Weltanschauung miteinander verflochten sein können, und genau das macht ihn zu einem so kontrovers diskutierten Namen.
Häufig gestellte Fragen
Wer ist Klaus Kunze?
Klaus Kunze (geboren 1953 in Bahrendorf bei Magdeburg) ist ein deutscher Rechtsanwalt, Autor und Heimatforscher aus Uslar. Bekannt wurde er sowohl durch seine genealogischen Werke als auch als Publizist, der vielfach als Protagonist der Neuen Rechten eingeordnet wird.
Womit beschäftigt sich Klaus Kunze als Heimatforscher?
Als Genealoge erforscht Klaus Kunze die Familien- und Regionalgeschichte des oberen Weserberglandes, Schlesiens und weiterer Regionen. Über seinen HeiKun-Verlag veröffentlicht er Ortssippenbücher, das Glasmacher-Sippenbuch sowie umfangreiche Ahnenlisten seiner eigenen Familie.
Warum gilt Klaus Kunze als umstritten?
Klaus Kunze polarisiert, weil sich seine geschätzte heimatkundliche Arbeit mit einer politischen Publizistik überschneidet, die kritisch beobachtet wird. Beobachter ordnen ihn der Neuen Rechten zu, während einzelne Einschätzungen seine Positionen als demokratiekritisch bewerten.



